Erhöhung der Erschwerniszulage

Wichtiger Zwischenschritt

Kiel.  2015 soll es eine erste Erhöhung der Jahrzehnte alten Sätze der Erschwerniszulage geben. Pauschal will Innenminister Stefan Studt im kommenden Jahr die Stunden mit den belasteten (ungünstigen) Arbeitszeiten auf 3,15 € anheben. 2016 sollen es dann 3,50 € werden. Damit erfüllt Studt eine Zusage seines Vorgängers, der eine deutliche Erhöhung zugesagt hatte.

Erschwerniszulagen werden für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste gezahlt. Die Abrechnung erfolgt stundenweise. Ein Entwurf der neuen Verordnung liegt der GdP noch nicht vor. So kann noch nicht gesagt werden, wer alles von der Neuregelung betroffen ist und ob beispielsweise Kollegen der ZSKs eingeschlossen sind.

Insgesamt ist diese Erhöhung erfreulich. Sie kann jedoch nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zu 5,00 € pro Stunde sein. „Das dicke Brett ist zwar noch nicht durchgebohrt, aber der Bohrer fängt deutlich an zu arbeiten“, so Andreas Kropius, Stellvertretender GdP-Landesvorsitzender.

Der Landesvorstand

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