Gut besuchte JHV 2015

Sandesneben. Sehr gut besucht war am vergangenen Mittwoch, 18.03.2015, der große Saal des Lauenburger Hofes in Sandesneben zur Jahreshauptversammlung 2015 der GdP-Regionalgruppe Lauenburg-Stormarn. Neben mehreren Gästen konnte Regionalgruppenvorsitzender Eggert Werk insgesamt 84 pensionierte und aktive Kolleginnen und Kollegen als Gewerkschaftsmitglieder begrüßen.

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Nach dem „offiziellen Teil“ einer jeden Jahreshauptversammlung, wie Ehrungen, Rechenschaftsberichten und Wahlen, stand die diesjährige Jahreshauptversammlung der GdP Regionalgruppe Lauenburg-Stormarn ganz unter dem Motto der im Mai anstehenden Personalratswahlen „Wer, wenn nicht wir?!“.

So gab es eine große Vorstellungsrunde der Persolratskandidatinnen und Kandidaten, beginnend mit dem Landesvorsitzenden der GdP Manfred Börner, der die Gelegenheit nutzte, der Versammlung seinen Entschluss, für den HPR zu kandidieren, zu erklären. Die übrigen HPR-Kandidaten wurden per Filmbeitrag vorgestellt.

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Im Anschluss konnte sich die Versammlung von den anwesenden Wahlkandidaten zum ÖPR ein Bild machen, so dass danach die GdP-Liste der ÖPR-Kandidaten einstimmig beschlossen werden konnte. Nun kann es losgehen. Wer, wenn nicht wir?

Einen abschließenden Tagesordnungspunkt füllte der Leiter der Polizeidirektion Ratzeburg, Herr Becker, mit einem fast einstündigen Referat zu Umstrukturierungsplänen /-maßnahmen in der PD. So soll die Dienststellenstruktur in der PD vereinheitlicht werden. Ziel sei die Bildung größerer Einheiten durch Schaffung einer Revierstruktur, wie es auch im Rest des Landes größtenteils umgesetzt ist.

Insbesondere stehen damit die kleineren Dienststellen auf dem Prüfstand. Theoretisch sei das „Aus“ dieser Dienststellen noch nicht besiegelt. Im Rahmen von analytischen Betrachtungen der auf den zukünftigen Revierebenen eingesetzten Arbeitsgruppen müsse aber schon gut begründet werden, warum diese Kleinstdienststellen ggf. erhalten bleiben sollten. Vorgabe sei, dass diese Dienststellen für den Bürger dauerhaft verlässliche Öffnungszeiten bieten müssten, auch bei Krankheitsfällen, Urlaub oder Lehrgängen.

Jedem Versammlungsteilnehmer dürfte klar geworden sein, dass es für die kleineren Dienststellen, um die 5 Beamte und weniger, jetzt eng wird.

Bisher sei das Thema noch nicht in der Öffentlichkeit angekommen. Aber in der Diskussion müssten sich Bürger schon die Frage gefallen lassen, was sie wollen: Innerhalb von 10 Minuten einen Streifenwagen vor Ort oder aber eine Dienststelle im eigenen Ort, die nicht immer besetzt ist? Es gebe halt nicht mehr ausreichend Personal für die Betreuung der Bürger.

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Im Rahen der JHV wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit geehrt:

für 25 Jahre: Michael Backes, Manfred Bartels, Günter Bornemann, Thomas Eberlein, Jörn Frank, Uwe Gode, Thomas Kulp, Frank Malzkeit, Jörg Oestreich, Horst Reimann, Harald Reis, Stefan Schooff, Holger Seeliger, Jörn Siemers und Bernd-Günter Telm

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für 40 Jahre: Manfred Börner, Heiko Busche, Wolfgang Hoppe, Thorsten Styck und Karsten Witt

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für 50 Jahre: Dieter Hanke, Rolf Lunow, Carl-Ludwig Rudolph, Günther Schwart, Hubert Siemers und Klaus-Dieter Steuck  

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