Presseinfo der Regionalgruppe zum Erhalt kleiner Dienststellen

Die Regionalgruppe Lauenburg-Stormarn der Gewerkschaft der Polizei begrüßt, genauso wie der Landesbezirk, grundsätzlich die Entscheidung zum Erhalt kleinerer Dienststellen.

Dabei weisen wir allerdings darauf hin, dass sich die Situation in der Polizeidirektion Ratzeburg differenzierter darstellt als in anderen Landesteilen. Das Konzept zur Umorganisation, dass zur Schließung kleinerer Dienststellen führt und auch noch die Schließung von Ammersbek, Aumühle und Nusse vorgesehen hatte, war auch aus gewerkschaftlicher Sicht schlüssig. Auf diese Weise sollte u.a. erreicht werden, dass sich die Arbeitsbelastung der Kollegen nach gleichen Kriterien verteilt, Einsatzstreifen mit zwei Beamten besetzt sind und der Bürger verlässliche Öffnungszeiten von Polizeidienststellen garantiert werden.

Ein Abweichen von diesem Konzept darf deshalb nicht zur Folge haben, dass Kolleginnen und Kollegen auf größeren Dienststellen mehr belastet werden. Ebenso darf die Einsatzpräsenz auch in den Ballungsräumen unser Region nicht leiden. Schon jetzt ist festzustellen, dass es in der Polizeidirektion Ratzeburg keine Bezirksdienste zur Betreuung der Bevölkerung in den Städten gibt.

Wer also in unserer Region kleine Dienststellen erhalten will, muss hier auch zukünftig für entsprechenden Personalzuwachs sorgen.

 

Marco Hecht-Hinz

(Vorsitzender der Regionalgruppe)

 

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