Weihnachtsgrüße 2018

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

auch in diesem Jahr möchte ich als Vorsitzender der Regionalgruppe Lauenburg-Stormarn einen lieben Weihnachtsgruß senden. Auch 2018 waren wir wieder in allen Bereichen stark gefordert, ob im Einsatz, bei Ermittlungen oder in der Stabsarbeit. Und dabei habe ich nicht das Gefühl, dass die Arbeit weniger oder leichter geworden ist.

Deswegen ist es auch sehr zu begrüßen, dass die ersten Schritte der Stundenreduzierung für Schichtdienstleistende nach langen gewerkschaftlichen Bemühungen endlich umgesetzt wurden. Aber gerade im Hinblick auf die Kolleginnen und Kollegen, die lange Schichtdienst geleistet und endlich in anderen Bereichen Verwendung gefunden haben, müssen die Bemühungen noch weiter gehen. Eine 41 Stundenwoche ist eindeutig zu viel und muss für alle reduziert werden.

Und natürlich bleibt die Hoffnung, dass die Kolleginnen und Kollegen, die wir zusätzlich von den 500 Mehreinstellungen in die Direktion bekommen, etwas die Belastungen mildern werden.

Bei unseren Pensionären hat sich im Bereich der Beihilfe nun offenbar tatsächlich einiges bei der Bearbeitungsdauer getan. Mir wurden zuletzt von drei Tagen Bearbeitungszeit berichtet. Ich hoffe, dass bleibt auch so.

Für das nächste Jahr bleibt zu hoffen, dass die neue Polizeiführung um den Abteilungsleiter Dr. Holleck und Landespolizeidirektor Wilksen die Vielzahl an offenen Themen schnell bearbeitet. Insbesondere im Bereich der Dienstpostenbewertung muss wieder ein nachvollziehbares System eingeführt werden, dass für alle Kolleginnen und Kollegen gute Perspektiven bietet.

Auch unsere Tarifbeschäftigen erhoffen sich nach einem Treffen mit dem Landespolizeidirektor Verbesserungen bei ihren Eingruppierungen. Dies ist schon lange überfällig.

Und zum Schluss zum Lieblingsthema Weihnachtsgeld. Leider wurde die Klage vom Verwaltungsgericht für Besoldungsgruppen ab A8 abgewiesen. Nur für A7 erfolgt eine Prüfung auf Verfassungsmäßigkeit. Aber dies ist trotzdem kein Grund für die Politik uns das Weihnachtsgeld weiterhin vorzuenthalten. Als Gewerkschaft der Polizei stellen wir fest, dass ein weiteres Jahr ins Land gegangen ist, ohne dass Eurer Engagement ausreichend gewürdigt wird. 2007 wurde uns das Weihnachtsgeld von der CDUgetragenen Koaltition gestrichen. Das Versprechen, dieses in wirtschaftlich besseren Zeiten wieder einzuführen, ist bisher nicht eingelöst worden. Als GdP werden wir uns weiter für ein verdientes und faires Weihnachtsgeld stark machen.


Aber alle noch so berechtigten Forderungen treten dann zurück, wenn im direkten Umfeld die Gesundheit nicht mehr mitspielt oder gar Trauerfälle zu beklagen sind. Dann werden wir schmerzhaft daran erinnert, dass die Gesundheit immer noch das Wichtigste ist.


Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen mit ihren Familien eine gesunde und besinnliche Adventszeit und schöne Festtage.

Für das Jahr 2019 wünsche ich uns allen einen gesunden Start und privat sowie beruflich ein erfolgreiches Jahr.


Mit gewerkschaftlichen Grüßen

Marco Hecht-Hinz
Vorsitzender GdP-Regionalgruppe Lauenburg-Stormarn

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